Chardonnay

ABC!

Nein, bei den drei Buchstaben handelt es sich nicht um die ersten Hausaufgaben eines Primarschülers, sondern um den Spruch «Anything but Chardonnay!», frei übersetzt «Egal was, einfach keinen Chardonnay!»

Vor wenigen Jahren noch die Modesorte Nummer eins, verlor der Chardonnay sein gutes Image leider zunehmend. Zu fett, zu eintönig, seine Frucht zu oft von zu viel neuem Holz vollkommen kaschiert, wurde man seiner überdrüssig.

Aber es geht auch anders. Unser Chardonnay reift nur zum kleinen Teil in neuen Barriques. Der grössere Teil gärt in doppelt so grossen Eichenfässer. Zudem beachten wir, dass er beim langen Ausbau auf der Hefe seine frische Säure behält und Ihnen die Mineralität des Bodens vermitteln kann.

 

 

Chardonnay 2010

 

 

 

 

Chardonnay 2009

Durch den sehr warmen Herbst zeigte der 2009er bereits kurz nach der Gärung eine so schöne Säurebalance, dass wir  vollständig auf den biologischen Säureabbau verzichteten. Die (analytisch) hohe Säure und der nicht unerhebliche Neuholzanteil (rund 50%) wird durch die Substanz des Wein aber perfekt abgepuffert und sind degustativ gut eingebunden.  

 

Degustionsnotizen

 

Drei Stunden karraffierte Flasche: "Offen, dicht, heller würziger Honig, vollreife Willimansbirne, reifer Boskop Apfel, gute tiefe, dichte Art, dahinter reife Limette & Grapefruit, komplex wirkend, Frische ausstrahlend. Runde & saftige Art, saftig-reife Säure, lockere Struktur, feine dezente Mineralität, gut ausbalanciert, Schmeichler mit Stil, Aromen wie Nase plus etwas Nelke & Muskat, wirkt leichtfüssig & elegant, mit Luft kommt Mineralik etwas deutlicher zum Vorschein, sehr langer, geschmeidiger Abgang. Jetzt bis 2017"

Sigi Hiss, Februar 2011

 

 

Der 2009er ist leider Ausverkauft!